Personen statt Inhalte verknüpfen

Seit Dezember 2009 läuft das Kooperationsprojekt
Virtuelle Interaktion mit Web 2.0 in Unternehmen- make it work (VIN) der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg und der Unternehmen
Eppendorf AG,
Hamburg Airport und
AstraZeneca. Die beteiligten Unternehmen versprechen sich in mehrerlei Hinsicht von dem Projekt eine Antwort auf aktuelle Herausforderungen: Wie können Teams an unterschiedlichen Standorten effektiv zusammenarbeiten? Wie kann (Unternehmens)Wissen den Mitarbeitern strukturiert zugänglich gemacht werden und Arbeitsprozesse durch Kollaboration verbessert werden? Wie können Mitarbeiter mit Hilfe von E-Learning qualifiziert werden?
Eine der dem Web 2.0 zugrunde liegenden Vorstellungen, dass Wissen sich durch Teilen vermehrt, haben die Unternehmen zum Prinzip ihrer Kooperation gemacht. Sie wollen die Potenziale und Fallstricke der virtuellen Zusammenarbeit sowie den Einsatz von Lernplattformen für die Fortbildung von Mitarbeitern in ihren Unternehmen gemeinsam erkunden. In wieweit die virtuelle Interaktion in Unternehmen Veränderungen in der Unternehmenskultur herbeiführt, wird zu beobachten sein. Ergebnisse dazu erwarten alle Beteiligten von einer Evaluation unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Wirth vom
Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik.
Die AWW entwickelt seit 2004 E-Learning bzw. Blended-Learning-Weiterbildungen und verfügt über Erfahrung in der Implementation von Web 2.0 unterstützter Kommunikation und Lernumgebungen. Wie auch in allen weiteren Instituten der Universität Hamburg werden die E-Learning-Kurse auf der Open Source Lernplattform OLAT durchgeführt. In Anlehnung an das Verständnis von Prof. Dr. Baumgartner zu Web 2.0 geht es in diesen Weiterbildungen zum Unterschied von Programmen, die Daten miteinander verknüpfen, darum Personen zu vernetzen und in virtuellen Teams zusammen zu arbeiten.