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Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW)



Inhalt:

Wege aus dem Konflikt

Qualifikation zur betrieblichen Konfliktberatung und Mediation

Studium

  • März 2012 - März 2014
  • Bewerbungsschluss: 24. Februar 2012
  • berufsbegleitend, Blockseminare an einem Wochenende pro Monat
  • Universitätszertifikat der Universität Hamburg
  • Aufbaumodul Mediation (zusätzlich möglich)
Konfliktberatung

Konflikte im Arbeitsalltag

In Organisationen treten immer wieder schwierige Situationen zwischen Mitarbeitern, zwischen Führungskräften und Mitarbeitern sowie innerhalb von Teams auf. Manche eskalieren, oft mit negativen Folgen für Produktivität und Arbeitsatmosphäre.
Systeme zur Prävention und informellen Konfliktlösung ergänzen formelle Konfliktlösungsverfahren (zum Beispiel über die Personalabteilung). Das weiterbildende Studium „Wege aus dem Konflikt“ entwickelt vorhandene vermittelnde Kompetenzen von Fach- und Führungskräften und Mitarbeitervertreterinnen und -vertretern gezielt weiter.  

Praxisnah

Es werden moderne Methoden und Handlungsstrategien informeller Konfliktberatung und -vermittlung praxisnah und anwendungsbezogen vermittelt (Stichwort: Mediation).
Über eine Prüfung können die Teilnehmenden das Universitätszertifikat „Betriebliche Konfliktberater/-in“ / „Organisational Conflict Guide“ erhalten.
In der Praxis stehen sie danach Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern in ihrer Organisation zur Verfügung, die sich unfair behandelt oder von Konflikten betroffen fühlen.

Nachhaltige Weiterbildung

Das weiterbildende Studium „Wege aus dem Konflikt“ setzt auf eine nachhaltige und begleitende Integration der Teilnehmenden in ein Konflikt-Management-System. Dieses ist im besten Fall bereits Teil einer entsprechenden Unternehmensstrategie oder wird noch gemeinsam mit der Organisation entwickelt (siehe NEU: Anerkennung des Bundesverbandes Mediation e.V.).
Damit sich ein solches Konflikt-Management-System innerhalb der Organisation etabliert, werden Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte durch kollegialen Austausch, Fortbildung und Praxisberatung unterstützt. Es gilt, das Konfliktberatungssystem gemeinsam mit der Organisation so zu entwickeln, dass die Konfliktberater bekannt sind und von den Konfliktparteien früh angesprochen werden können.

Training von Vermittlungskompetenzen

Ziel des weiterbildenden Studiums ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, im Beratungsgespräch mit Einzelnen („Konfliktbetroffenen“) und bei der Zwei-Personen-Vermittlung tätig zu werden. Dazu benötigen die Teilnehmenden eine erprobte Vorgehensstrategie und praktische Umsetzungsfähigkeiten.
"Wege aus dem Konflikt" lehnt sich an "Best-Practice"-Erfahrungen bei der Mediationsausbildung an und die Mischung aus Lernen an Vorbildern, selbstorganisiertem Lernen (SOL) in Gruppen und probierend-entdeckendem Praxis-Handeln baut auf vorhandene Kompetenzen, vertieft diese und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in schwierigen Situationen hilfreich unterstützen zu können.

NEU: Aufbaumodul "Mediation" schafft Voraussetzung für eine Anerkennung beim Bundesverbandes Mediation e.V.

Die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) bietet das Aufbaumodul "Mediation" als Zusatzqualifikation in der 2. Hälfte der Ausbildung "Wege aus dem Konflikt" an.

Kompetenzzuwachs
Das Aufbaumodul bietet eine fundierte Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich der Konfliktvermittlung zwischen zwei (und ggf. mehr) Personen. Hierzu gehören z.B.:
  • Mediation im interkulturellen Kontext, Fokus auf Werthaltungen und Zuschreibungen
  • Mediation in hierarchischen Kontexten
  • Grenzen der eigenen Rolle als interne/r Mediator/in, Kriterien für externe Mediation
  • Visualisierung des Mediationsprozesses
  • Ergebnis- und Transfersicherung; Follow-up-Optionen, Feedback-Varianten
Mit dem Abschluss des Aufbaumoduls "Mediation" und dem Abschluss "Wege aus dem Konflikt" sind die Voraussetzungen für eine Anerkennung als "Mediator/Mediatorin" nach den Richtlinien und Standards des Bundesverband Mediation e.V. gegeben. Die Zertifizierung "Mediator/Mediatorin" erfolgt durch den Bundesverband Mediation e.V. (Weitere Details: www.bmev.de)

Das Aufbaumodul ist auf sieben Tage verteilt, für die auf Wunsch Bildungsurlaub beantragt wird.

 

Seiteninfo: Impressum  | Kontakt | Browserinfo | Letzte Aktualisierung am 13. Feb. 2012 durch M. Asbeck
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